PCR-Test: Die Teststrategie widerspricht der wissenschaftlichen Logik

Durch | 2. Februar 2021

Jeweils vier Wochen vor der Einführung oder der Verschärfung einer neuen Lockdown-Massnahme wurde die Anzahl der Tests hochgefahren. Das war beim ersten Lockdown, der verspäteten Maskenpflicht  und jetzt beim [Mini-Lockdown] 2. Lockdown der Fall.

Eine solche Teststrategie ergibt aus epidemiologischer Sicht keinen Sinn.

Auf dem Höhepunkt jeder Testwelle war die Kurve der Positivrate (orange) immer noch zunehmend. Wenn aber immer mehr der Getesteten positiv sind, sollte man von einem exponentiellen Wachstum ausgehen und das Testen noch mehr ausweiten, im schlechtesten Fall aber beibehalten, jedoch auf keinen Fall reduzieren.

Der Beginn der Ausweitung der Tests in Testwelle 2 (Woche 24) und Testwelle 3 (Woche 34) startete an einem Punkt, wo die Positivrate rückläufig war. Und obwohl die Positivrate in den nächsten 2 bis 3 Wochen weiter sank, wurden die Tests unbeirrt ausgeweitet. Auch hier wurde in beiden Fällen das Gegenteil eines logischen Testvorgehens gewählt.

Weshalb sehen wir exakt das gleiche Testmuster dreimal um die Einführung der Eindämmung – massnahmen und 1 mal um die Debatte eines Gesetzes ohne eine Eindämmungsmassnahme?

Die ständige Änderung der Taktik und die damit verbundene Änderung der Testgruppen reduziert zudem die Aussagekraft der Daten massiv, und verunmöglicht somit eine zuverlässige Beurteilung der notwendigen Massnahmen und deren Erfolg.

PCR-Test
Ein PCR-Test ist ein Test nach der Methode Polymerase-Kettenreaktion. Die beiden bekanntesten PCR-Tests sind • zum Nachweis von Coronaviren der SARS-CoV-2#RT-PCR-Test • zum Nachweis von HIV-Viren der HIV-Test#RT-PCR-Test. Die Bezeichnung RT-PCR-Test verweist zusätzlich auf die Nutzung der Reversen Transkriptase. Die Bezeichnungen qRT-PCR und RT-qPCR verweisen auf ein quantitatives PCR-Verfahren.

Fazit: Es muss dringend überprüft werden, welche Ziele die Teststrategie tatsächlich verfolgt und inwiefern diese möglicherweise gezielt beeinflusst wurde. Es laufen z.Zt. einige europäische und internationale Gerichtsprozesse dagegen.

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