# Transhumanismus – Die Zukunft gehört den Maschinen

Durch | 1. Februar 2021

In weniger als 50 Jahren wird der Mensch mit den Maschinen verschmelzen und seine biologische Hülle für immer abwerfen. Es ist die Befreiung von den Grenzen des Fleisches, von den Qualen, Mängeln und Begrenzungen eines biologischen Körpers: Tod, Krankheit, Makel – all das wird bald Vergangenheit sein. Wir werden sein wie Götter. Allmächtig, unsterblich und unbegrenzt. Nun ja, zumindest eine kleine Elite von uns: Eine selbstgeschaffene Rasse, welche künftig die Vorherrschaft über diesen Planeten übernehmen wird, während der erbärmliche Homo sapiens langsam aus der Geschichte des Universums getilgt wird.

Das zumindest ist der Glaube der sogenannten Transhumanisten. Es klingt nicht bloß wie eine Religion, es ist eine. Es ist die kompromisslose Religion des Materialismus, der ultimative Triumph des Menschen über die Natur. Nicht Spiritualität soll den Menschen erlösen, sondern Technologie. Nicht dem Mensch gehört die Zukunft, sondern den Gott-Maschinen.

Was man zunächst kaum ernst nehmen kann, halten nicht wenige für eine der größten Gefahren unserer Zeit. Denn es sind nicht bloß ein paar Science-Fiction-Spinner, die diese neue Religion vorantreiben, es sind vor allem Angehörige der internationalen Eliten. Die Transhumanisten sitzen in den größten Firmen der Welt, wie Google, Microsoft, Apple und Nokia, sie leiten die Forschung an den größten Unis, sie machen Politik, sie haben Geld. Es sind die Reichen, Mächtigen und Schlauen, die dem Heilsversprechen des Transhumanismus auf den Leim gehen – in der Hoffnung auf Unsterblichkeit und Allmacht.

Während also allenthalben die dubiosesten Verschwörungstheorien fabuliert werden, liegt diese Verschwörung völlig offen zutage. Die Ziele der Bewegung sind ebenso wenig geheim, wie ihre Anhänger oder ihre Strategie. Unter den informierten Intellektuellen der Welt herrscht längst größte Sorge über den unaufhaltsam scheinenden Siegeszug der Transhumanisten. In Konferenzen, Uni-Seminaren und Feuilletons rund um den Globus werden die Gefahren der Bewegung diskutiert. Die breite Öffentlichkeit nimmt dies kaum wahr – zu phantastisch, zu abgehoben klingen die Ziele. Dabei hat es längst begonnen. Und selbst die erbittertsten Gegner halten die Bewegung mittlerweile für „nicht mehr aufzuhalten“.

„Die Frage, welche Spezies diesen Planeten dominiert, wird die globale Politik in diesem Jahrhundert diktieren. Angesichts der Geschwindigkeit, mit der sich jene Technologien entwickeln, welche die Entstehung von „Artilects“ – künstlichen Intelligenzen – möglich machen, ist es wahrscheinlich, dass die Menschheit in der Lage sein wird, Artilects zu konstruieren, die geistige Fähigkeiten besitzen, welche buchstäblich Billionen über Billionen mal über dem menschlichen Niveau liegen. Die Menschheit wird sich dann entscheiden müssen, ob sie die Nr. 2 Spezies auf dem Planeten werden möchte oder nicht“, schreibt Hugo de Garis im Forbes Magazine – einem angesehenen amerikanischen Wirtschaftsblatt.

 

Ein Gedanke zu “# Transhumanismus – Die Zukunft gehört den Maschinen

  1. AvatarNorman

    Klaus Schwab haben wir die Rückkehr zum Faschismus zu verdanken. Der Faschismus des 21. Jahrhunderts hat verschiedene politische Formen gefunden, um sein Kernprojekt fortzusetzen, die Menschheit mit offensichtlich autoritären Mitteln dem Sozialismus anzupassen. Schwab denkt größer, weiter und ist eher der International-Sozialist.

    Dieser neue Faschismus wird heute unter dem Deckmantel von „Global Governance“, „Klimaschutz“, „Neue Normalität“, „CO-2 Green Deal“ und „4. industrielle Revolution“ aktiv vorangetrieben.
    Während der Kommunismus die Übernahme von Wirtschaft und Industrie durch die Regierung vorsieht, geht es beim Faschismus darum, den Staat zu nutzen, um die Interessen der reichen Elite zu schützen und voranzutreiben. Schwab setzte diesen Ansatz in einem entnazifizierten Kontext nach dem Zweiten Weltkrieg nach und nach fort. Zunächst gründete er 1971 das Europäische Managementforum, das jährliche Treffen in Davos in der Schweiz abhielt.

    Schwab plant seit Jahren die Abschaffung der Demokratien weltweit.

    Die Gesellschaft wird nicht länger als lebendige Gemeinschaft betrachtet, sondern als Unternehmen, dessen Rentabilität das einzig gültige Ziel menschlichen Handelns ist. George Orwell u.a. haben uns genau davor gewarnt.

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