„Men Health & Socialcare“ – Melanie Huml ist nicht mehr

Durch | 7. Januar 2021

Knapp drei Jahre nachdem das obere Bild im Header meines Blog entstand, die Auslobung und Auszeichnung des „weißen Engel“ für außergewöhnliche „Selbsthilfearbeit“ am bayerischen Untermain, ist diese Aufnahme endgültig Geschichte.

Nicht das ich etwa traurig darüber wäre, zeigt es mir doch wohin es führen kann ein „politisches Mandat“ zu tragen, nachdem Ministerpräsident Markus Söder gestern sein Kabinett umbildete und Staatsministerin Huml zum Opfer fiel und vermutlich in irgendeiner Archivatemkammer im Bayerischen Staatsministerium verschwand.

Als ehemaliger Selbsthilfeleiter einer Männergruppe für Prostataerkrankungen, Herzerkrankungen und Altersselbsthilfe bedauere ich das. Denn vermutlich werde ich der Einzige überhaupt sein, der einen „Nachruf“ auf eine nun ehemalige Gesundheitsministerin und Ärztin schreibt, wohl wissend wie vergänglich das alles ist. Und wenn überhaupt ihm Nachhinein, nur eine „Fußnote“ in einer lokalen, wie regionale Gesundheitsgeschichte.

Als wohl einziger in meiner Wahlheimat Bayern, Unterfranken, Niedernberg, in der ich nun seit 40 Jahren immer gern lebte und vieles mit und an Menschen zu tun hatte, endgültig Schnee von gestern. – Ich habe in den gut 20 Jahren verschiedener sozialer Projekte mit und an Menschen vieles erleben dürfen. – Auch das vieles mit Menschen mehr „Schein“ als „Sein“ war.

Es ist sehr still geworden um die bayerische Selbsthilfe am Untermain und so etwas ist angesichts der „Corona-Pandemie“, mittlerweile in den gesellschaftlichen Hintergrund gerückt.

Vermutlich wird es auch nie wieder so sein wie es war. – Zumal ich seit einem Jahr „Corona“ und erkennen musste wie vergänglich doch alles werden kann. Eigentlich Selbstverständliches in der Annahme, dass es so sei wie gewesen, existiert nicht mehr. Es ist an die 2. Stelle gerückt. Auch weil ich erkennen musste, was passiert wenn „Menschen“ solchen ungewohnten Anforderungen wir diese „politische Plandemie“ über einen längeren Zeitraum ausgesetzt werden. Von dem ja M P Söder reichlich Phantasie entwickelte, indem das alles nicht mehr galt und wohl auch nie wieder in dieser Form wie bisher gelten wird.

Nicht das ich mich darüber beklagen wollte. – Ich bin heute ein „politischer Mensch“ geworden, der diesen persönlichen Blog schreibt und noch einige andere interaktive Web-Netzwerke betreibt, welche ich der Gesellschaft unentgeltlich zur Verfügung stelle.

Der ehemalige reale „Selbsthilfebereich“, jetzt mit „Lockdown und Aussperrung, einschließlich Radiumbegrenzung lässt einem auch gar keine andere Wahl. – Zu den Menschen heißt jetzt online zu sein, Zoom-Video-Gruppentreffen, Telefonate für diejenigen meines Jahrgangs die verabsäumt haben, wie wichtig Internet in diesen Zeiten sein kann. (Hatte vor 21 Jahren die erste Internet-Seniorengruppe am bayerischen Untermain gegründet. Mithin auch ein Grund, weshalb ich 2018 dafür belobigt wurde)

Wer mich heute sucht, der findet mich. Auch wenn meine „politischen Ansichten“ über das Hier und wie es jetzt ist, sich veränderte. – das mir der liebe Gott meine „Vielfältigkeit auch im fortgeschrittenen Alter ließ“, erfüllt mich mit Dankbarkeit:

Auch nicht mehr in der breiten Öffentlichkeit, jedoch immer noch präsent und interaktiv. – Wer so etwas suchen sollte, findet mich jetzt bei den „Ausgegrenzten“. – Was mich persönlich nicht stört.

Im Gegenteil.

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