# Mindcontrol: Das war erst der Anfang…

Durch | 8. November 2020

Mind Control – auch als Gehirnwäsche, Zwangsmaßnahme, Überzeugung, Geistesmissbrauch, MENTICIDE bekannt. Gedankenkontrolle oder Denkreform bezeichnet einen Prozess, in dem eine Gruppe oder eine Einzelperson – mit unethisch manipulativen Methoden – systematisch dazu verwendet wird, andere zu überzeugen, den Wünschen des Manipulators entsprechend und oft zum Nachteil der Person, was mit jeder Taktik angewendet werden kann, psychisch oder auf andere Weise und ist als Unterminierung eines Individuums zu sehen (Denken, Verhalten, Emotionen oder Entscheidungsfindung). Im Buch „Propaganda: Die Entstehung der Männereinstellung “ von Jacques Ellul steht, dass es die Hauptziele dieser psychologischen Methoden sind, Gewohnheitsmuster, Raum-, Zeitgefühl und das Milieu eines Mannes usw. zu zerstören.

Der Begriff Bewusstseinskontrolle wird unterschiedlich verwendet: Einerseits kann damit die gezielte Auseinandersetzung mit dem eigenen Bewusstsein bezeichnet werden (Meditationstechniken oder Biofeedback). Dabei wird in aller Regel eine sogenannte Bewusstseinserweiterung angestrebt. Andererseits kann unter Bewusstseinskontrolle auch die systematische und nachhaltige Manipulation von Individuen oder Gruppen mit dem Ziel, ihre Wahrnehmungen, Überzeugungen und ihre Persönlichkeit zu verändern, verstanden werden. Zu einer möglichen Bewusstseinskontrolle soll eine Schwächung des Betroffenen durch gezielte psychische Einflussnahme gehören. Im Gegensatz zur Gehirnwäsche wird dabei keine direkte Gewalt angewandt, sondern es findet eine andauernde versteckte Einflussnahme statt.

Methoden um das Bewusstsein zu schwächen:

Drogen, Hypnose, Erhöhung des allgemeinen Stressniveaus, Reizentzug = sensorische Deprivation, durch Meditation systematisch verursachte Angststörungen, Veränderungen in Schlaf und Ernährung, technologische Verfahren

Psychologische Taktiken

Zuneigung: Menschen neigen dazu, auf Leute zu hören, die sie mögen;

Knappheit: ein begehrtes Gut wird als knapp dargestellt, um es begehrter zu machen;

Konsistenz zwischen Verhalten und Denken: der Mensch soll sein Verhalten rechtfertigen;

Wenn der Mensch etwas bekommt, versucht er etwas Entsprechendes zurückzugeben;

Außenorientierung: Menschen in einer Gruppe neigen dazu, sich nach dem zu richten, was eine Mehrheit anderer Leute für korrekt hält, ein erlerntes Pflichtgefühl oder sogar Hörigkeit gegenüber Autoritätsfiguren.

Stufen der Beeinflussung

Erziehung: Wissensvermittlung, Konsens, begrenzte Zeit, fördert eigenes Denken, toleriert andere Sichtweisen, keine Täuschung.

Werbung: Wissensvermittlung mit dem Ziel zu verkaufen, legale Überredung, kann aufgenommen oder ignoriert werden, milde bis starke Überredung, keine Täuschung aber einseitige Wissensvermittlung (positive Seiten des Produkts, Konkurrenz negativ dargestellt), durch Werbepsychologie (z.B. durch die Signalfarbe Rot oder sinnliche Elemente) die Aufmerksamkeit auf sich lenken und das Kaufverhalten ändern, es beginnt also bereits im Supermarkt . . . .

Propaganda: (meist politische oder religiöse) offensichtliche Beeinflussung der Masse von einer autoritären Warte her, emotional, will Opposition verringern, kann täuschen (einseitige Darstellung, oft Übertreibungen), Hetze und Meinungsvorgabe, Schaffen künstlicher Feindbilder.

 

 

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