01.11.2020 „Querdenker Gottesdienst“ widerrechtlich aufgelöst

Durch | 2. November 2020

(Videoausschnitt als Reloud)

Der gestrige Gottesdienst in München durfte so nicht stattfinden. – Mit den versammelten zugelassenen 1000 Menschen auf der Theresienwiese, die groß genug gewesen wäre, auch 4 – 5000 Tausend  Menschen aufzunehmen, wurde ein Gottesdienst gefeiert, da der Demostrationzug und etliche kleinere Demos letztendlich vor dem Oberverwaltungsgericht für unzulässig erklärt wurden. (Ra. Markus Haintz)

Der Gottesdienst wurde von der Polizei nach 2,5 h widerrechtlich  beendet, nachdem der Polizei das textlich abgewandelte Lied `Wind of Chance`nicht gefallen hatte und sie den Stecker eigenmächtig zog und den Gottesdienst widerrechtlich beendete. Ich lebe seit über 40 Jahren in Bayern und hätte im frommen Bayern so etwas nie für möglich gehalten. Wo bleibt der Protest der Kirchen? – Wo die Religionsfreiheit? Wo Gestaltungsfreiheit seinen christlichen Gottesdienst im eigentlichen Sinne abhalten zu können?

Ein Gedanke zu “01.11.2020 „Querdenker Gottesdienst“ widerrechtlich aufgelöst

  1. AvatarBirgit

    Knapp eine halbe Million Menschen haben die katholische Kirche bereits verlassen. Die Kirchen werden noch dramatischer an Bedeutung verlieren, falls dieser Lockdown noch länger andauert. Sie sind untergetaucht.
    Wie nötig es ist, wie sehr die Kirchen gebraucht werden, das zeigt die vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Die bereits im vergangenen November, vor Ausbruch des Coronavirus durchgeführte Umfrage, ergab ein erschütterndes Bild von den Vorstellungen, die sich die Menschen in Deutschland von ihren letzten Stunden machen.

    Danach fürchtet sich die große Mehrheit davor, einsam zu sterben. 74 Prozent der Befragten waren davon überzeugt, dass es in Heimen und Kliniken an Mitarbeitern fehle, die sich liebevoll um Sterbende kümmern können. Die Umfrage sagt viel darüber, wie weit sich die Kirchen von der Gesellschaft entfernt haben.

    Für beide Kirchen wird es ein bitteres Erwachen geben, dass sie in Coronazeiten kaum noch für ihre Gläubigen da sind. Was spreche dagegen ihre Großgottesdienste mit den bürgerlichen Protesten zu verbinden.

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