# Wir sind die Welle: Christian Drosten

Durch | 24. September 2020


Christian Drosten benutzt in Interviews und Darlegungen sehr gerne auch das Wort Inzidenz. Dieses Wort kennt der Normalbürger nicht, stellt epidemiologische Fachsprache dar. Das vermittelt berufsbedingte Kenntnis, so gehört sich das für einen Profi, der als der Fachmann seit Beginn der sogenannten Corona-Krise über die Medien den Menschen präsentiert wird.

In der Epidemiologie und medizinischen Statistik bezeichnet Inzidenz die Häufigkeit von Ereignissen, insbesondere neu auftretender Krankheitsfälle (1). Betrachtet man die zurückliegenden Monate, kann man etwas überspitzt auch von einer sehr speziellen Widerspruchs-Inzidenz sprechen. Ausgehend neu auftretender widersprüchlicher Aussagen von dem Virologen der Stunde, innerhalb einer zur Inzidenz dazugehörigen Zeitspanne. Bei Herrn Drosten ein chronischer Befund, rückblickend seiner getätigten Aussagen und Fehleinschätzungen zur Schweinegrippe in den Jahren 2009/2010.

Am Dienstag dieser Woche ließ der Berliner Tagesspiegel auf seiner Titelseite Interessierte wissen, Zitat: Wir alle sind die Welle.

Ob es wieder zu einem gefährlichen Anstieg der Neuinfektionen kommt, ist nicht abhängig vom Schicksal. Es hängt am Verhalten aller, sagt Christian Drosten im Interview (2).

Auf Seite 2 findet sich die Artikelüberschrift: Kritik stelle ich mich immer. In der Online-Ausgabe fehlt der Teilsatz der Printausgabe, Zitat: …ein Forscherleben in der Öffentlichkeit, anhaltende Wut über falsche Berichte und Masken, die in Pfützen schwimmen. Dafür heisst es, Zitat: seine Rolle in den Medien und Restaurantbesuche im Winter.

Warum dieser Hinweis? Er zeigt die Leichtigkeit des Seins, eines Prof.Dr. Drosten. Wir leben in Zeiten der Diskussion um Nachhaltigkeit, der zu vermeidenden Nutzung von Plastik im Alltag. Ab Mitte 2021 sollen Plastik-Strohhalme, -besteck und andere Wegwerfartikel aus Kunststoff aus Geschäften in der EU verschwinden (3). Das weiß mit Sicherheit auch ein Dr. Drosten. Beschäftigt es ihn, möchte er ein Vorbild darstellen?

Tagesspiegel: Woran arbeiten Sie zurzeit?

Drosten: Derzeit helfen wir, Schnelltests für Sars-CoV-2 möglichst noch in diesem Herbst auf die Straße zu kriegen – buchstäblich: Ich würde mir wünschen, dass so wie jetzt die Masken in den Pfützen schwimmen, im Spätherbst die Teststreifen der Schnelltests dort liegen, sie also so verbreitet wären, dass sie direkt zur Kontrolle der Epidemie beitragen können. Zwar nicht in jedem Haushalt, aber doch in Händen von Fachpersonal außerhalb der Kliniken.

Die Alltagsmaske als etabliertes Wegwerfprodukt? Darauf angesprochen, wird er seine Kritiker sehr schnell zu überzeugen wissen, diesen Gedanken falsch interpretiert zu haben. So habe er das doch gar nicht gemeint. Wie er es gemeint haben könnte ist dabei jedoch vollkommen nebensächlich…weiterlesen hier: https://kenfm.de/dr-christian-drosten… +++

Das Lied passt in diese Zeit wie kein anderes: FREIHEIT (Georg Danzer)

2 Gedanken an “# Wir sind die Welle: Christian Drosten

  1. AvatarKarin

    Ich glaub dem Drosten auch, dass das was er da seit Monaten labbert, losgelöst von jeder Realität er selbst glauben muss. Bin mal gespannt, wie er sich bei der class action bei der Anklage rausreden wird. Dann ist für ihn SCHLUSS MIT LUSTIG! Rausreden ohne Beweweise ist dann nicht! 🙂

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  2. AvatarGeorg

    In der Tagesschau ist zu lesen, dass so eine Klage über amerikanische Gerichte wenig Erfolg haben dürfte:

    Hohes Risiko für Kläger

    „Die Anwälte sind sich sicher: Sofern sich ein US-Gericht findet, das für die Kläger entscheidet, werde das Urteil auch in Deutschland Bestand haben. Hess hält es für grundsätzlich möglich, dass dann auch die Schadenersatzansprüche in Deutschland eingetrieben werden könnten. Dafür müsste jedoch wiederum ein deutsches Gericht die Zuständigkeit der US-Richter anerkennen, was keinesfalls gewiss sei. Und die Urteilssumme dürfte nicht exorbitant sein.

    Das eigentliche Risiko einer Sammelklage in den USA sieht Hess aber darin, dass diese den Gang vor Gericht in Deutschland ausschließt, sofern die Rechtshängigkeit anerkannt wird. Er warnt: Werde eine US-Klage nach Jahren abgewiesen, könnten Ansprüche nach deutschem Recht verjährt sein.

    Oberster US-Gerichtshof beschränkt Klagemöglichkeit
    Prof. Burkhard Hess | Bildquelle: Max Planck Institute Luxembourg for International, European and Regulatory Procedural Law galerie

    Prof. Hess sieht die Strategie der Anwälte sehr kritisch.

    Dass eine solche Klage in den USA gegen deutsche Firmen und Institutionen in Bezug auf deutsche Schadensersatzansprüche problematisch ist, meint auch Burkhard Hess, Professor am Max Planck Institute Luxembourg for International, European and Regulatory Procedural Law. „Das dürfte nicht einfach sein“, meint er gegenüber tagesschau.de. Laut einer Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshof der USA dürfen grundsätzlich keine Sammelklagen ausländischer Geschädigter wegen ausländischer Delikte in den USA angenommen werden. Zudem habe der Gerichtshof entschieden, dass auch andere US-Bundesgerichte nicht für derartige Klagen zuständig seien“.

    Meine Anmerkung: Vergessen wird dabei, das in dieser angestrebten Sammelklage (class acktion suit) auch amerikanische und internationale Interessen berücksichtig werden müssen. Schließlich ist das absolut kein rein deutsches Problem. Drosten, Wiehler haben diese zweifelhafte PCR-Test, die außerdem wie mittlerweile wohl vielen bekannt sein sollten, für Test gegen Viren vollkommen ungeeignet sein dürften.

    Das einzige was Drosten, Wiehler, RKI und Bundesregierung über die Zeit retten könnte ist die zeitliche Länge der Sammelklage. (Könnte dadurch sehr lange dauern) Das enbindet Drosten jedoch nicht die Unterlagen rauszurücken. Es ist weltweit eine Billiardenklage gegen ihn und Umfeld vorgesehen. Da kann sich niemand davon durch Verjährung einen leichten Fuss machen.

    Ob Robert Magnus, Professor für Bürgerliches Recht, deutsches und internationales Zivilverfahrensrecht an der Universität Bayreuth und Burkhard Hess, Professor am Max Planck Institute Luxembourg for International, European and Regulatory Procedural Law. „Das dürfte nicht einfach sein“, insoweit Recht haben, darf jedefalls mit Recht bezweifelt werden.

    und weiter Zitat: “ Umgekehrt sehe er Burkard Hesss nicht, wie es zur Anwendung des Rechts US-amerikanischer Bundesstaaten in einem rein deutschen Fall kommen sollte.“

    Hier liegt der Fehler schon vor Beginn im Detail. Es ist kein rein deutscher Fall, sondern da diese PCR-Test weltweit verhökert wurden, eben doch ein internationales Problem für Drosten & Co.

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