ALDI – „Stasi 2.0“ oder „ein NEIN!“ muss reichen!

Durch | 17. August 2020

Ob wegen des „Freiheitsvirus“ der mittlerweile Aufgeklärten, den niemand mehr etwas erzählen kann,  Übermaßen uns die Zeit nahmen, oder hatten, bis fast ins letzte Detail dieser „Nicht-Pandemie“ vorzudringen und sich dennoch an die auferlegten Schutzregeln zu halten. Wohl wissend das die anderen 2/3 entweder noch nicht so weit sind und dieser Regierung weiter vertrauen wollen, oder wie vor zwei Stunden bei Aldi den weiblichen „Blockwart“ in „Stasi 2.0“ Manier spielen und glauben seit Corona ihren Kunden nur noch ihre eigenen Sichtweisen „überstülpen zu können.“

Was war passiert?

Nun, im Grunde wenig, was Aldi – Bedienstete in „Vor-Coronazeiten“ vermutlich weniger genervt getan hätten. Schon beim Reingehen bemerkte ich am Eingang, dass die rechte Reihe mit zwei Tischen halb den Durchgang versperrte. An der sich Kunden jedoch nicht hielten und ohne Wagen was in dieser Reihe zum Verkauf stand, dennoch holten. Ansonsten war da auch kein Schild mit irgendeinem Hinweis zu sehen. – Als die zwei Sachen ich für mich holen wollte, kam mir ein anderer Kunde mit Snacks, Chips und Knabberzeug schon entgegen. Nun ja, nun ging ich auch, hatte die Flips schon in der Hand, als mich eine Aldi-Fachkraft anherrschte, dass diese Reihe gesperrt sei. An sich sehe ich das grundsätzlich ein, aber ich wollte die Flips gern noch mitnehmen.

„Darf ich wenigstens die Packung noch mitnehmen?“ Die Antwort kam rüde: „NEIN!“ – Hinlegen!

Für einen Moment durchfuhr es mich. – Sekunden später aber fiel mir ein, wo ich ähnliches bereit schon einmal erlebt hatte, wo das Personal Kunden bei Aldi so schroff anging.

Als ich anschließend bei dem Kunden mit dem zuvor geordneten Knabberzeug vorbeilief, konnte ich mir dennoch eine Bemerkung nicht verkneifen: „Da haben Sie aber Glück gehabt.“  Ich wies seine Knabbertüten hin.

In diesem Moment hastete die Aldi-Fachkraft, die mich maßregelte, an uns vorbei und kartete nochmals nach, da sie meine Bemerkung gehört hatte: „Sie brauchen sich gar nicht bei anderen beschweren, ich hatte NEIN! gesagt“.

Eben. Das muss heute zu früher scheinbar reichen. Nachfragen warum? Ist wohl nicht mehr. Früher hätte ich wenigstens als Kunde eine Antwort erhalten.

Diese freche Antwort konnte ich so nicht stehen lassen. Wird doch viel zu sehr mittlerweile zu fast allem nur noch geschwiegen. Sonst könnten sich diese Menschen nicht so verhalten. „Ist das jetzt schon ‚Stasi 2.0‘ bei Aldi?“ Sie plusterte sich auf und rief mir erzürnt ein paar unflätige Worte hinterher, die ich leider akustisch im Markt nicht verstehen konnte.

„Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“(Voltaire)
„Machen Sie sich doch nicht lächerlich“, so meine Antwort.  Vielleicht hatte ich etwas überzogen. Aber die Anfänge sind bereits sichtbar. Nicht nur beim Discounter.
Wenn Ihr auch Geschichten aus Eurem „Corona-Alltag“ erlebt habt, dann schickt sie mir doch. – Wenn sich keiner mehr wehrt, ist das sicher auch verkehrt. Wir sind alles nur Menschen. Und Menschen in der gesundheitlichen Selbsthilfe zu helfen, war immerhin 10 Jahre mein Metier.