Viel Geposte im Netz, nur nicht über die Kanzlerin!

Merkel-in-Havard

Angela Merkel erhielt gerade Doktorwürde der US-Elite-Uni Harvard. Selbstgefällig und bescheidenem Lächeln wie es ihre Art ist. Was schert sie, dass ihre CDU/CSU von rund 35 Prozent auf rund 28 Prozent zurückfiel, ihr Koalitionspartner SPD von rund 27 Prozent auf rund 15 Prozent.? – Diese Fakten illustrieren kalt und klar das aktuelle Desaster der deutschen Regierung. Für die Bundeskanzlerin „NO-PROBLEM!“ mehr.

In der deutschen Demokratie ist alles zulässig, nur nicht Kritik an dieser Frau, die seit 14 Jahren regiert – und nun von ihren einstigen Wählern die Quittung für offensichtliche Fehlleistungen erhält:

Für eine irrlichternde Umweltpolitik, für eine fahrlässig abgetakelte Bundeswehr, für den Verzicht auf eine Europastrategie, für das Verschlafen digitaler Zukunftspläne – vor allem für das angerichtete Migrationschaos.

Letzteres sollte man sich noch einmal gesondert vor Augen führen: Im Juli 2015, einen Monat vor der mutwilligen Grenzöffnung, standen CDU und CSU in der Wählergunst bei 42 Prozent, die Sozialdemokraten bei 25 Prozent – die rechtspopulistische AfD bei drei Prozent.

Der deutsche Journalismus, einst bewundert als Bollwerk gegen jedwedes Begehren des Büttels und nie der Verehrung Mächtiger verdächtig, ist heute das, was man auf Englisch „embedded journalism“ nennt – eingebettet in die Riten und Regeln der Regierungsmacht.

Man stelle sich die Regierung einer wachen Demokratie nach einer solchen Niederlage vor: Sie würde von den Journalisten der demokratischen Medien in Haftung genommen, auf die Bühne gezerrt, ätzenden Fragen ausgesetzt, schonungsloser Kritik unterzogen – dekonstruiert!

Die Chefin oder der Chef einer solchen Regierung hätte den Wählern – vermittelt durch unbestechliche Journalisten – Tag und Nacht Rede und Antwort zu stehen.

Wahltag ist Zahltag. In der Demokratie. Im demokratischen Deutschland mit dem modernsten freiheitlichen Grundgesetz der Welt jedoch machen die Journalisten einen ehrfürchtigen Bogen um die Bundeskanzlerin – und wenn sie sich ihr doch mal nähern, dann unter Bücklingen und nur, um sich so rasch wie möglich dienerhaft rückwärts zu entfernen.

Angela Merkel in Harvard

Zwar lächelt sie selbstzufrieden über sämtliche Medienkanäle aus dem amerikanischen Harvard herüber. Die Elite-Universität hat sie mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

Die geografische Distanz entspricht der medialen Ferne: Kein Medium, kein Sender, keine Plattform zieht sie als die Verliererin dieser Wahlen – die Verantwortliche für das katastrophale Resultat – zur Verantwortung. – Lieber lässt sie sich weiter auf Staatskosten im Ausland herumfliegen. In Deutschland kann sie eh keinen Blumentopf gewinnen.

Oder wie sagte der Kabarettist Volker Pispers einmal volksnah:

„Dem Steuerzahler ist es inzwischen ja längst egal, aus welchem Fenster seine Gelder geschmissen werden. Der Steuerzahler ist schon froh, wenn das Fenster vorher aufgemacht wird, damit er nicht noch den Glaser bezahlen muss“.
Gefunden auf: https://www.myzitate.de/volker-pispers/

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