Sebastian Kurz – rüttelt an allem was in der Berliner Politik unmöglich wäre.

Sebastian Kurz hat zu zu vielen politischen Dingen eine Meinung und eignen Vorstellungen. Immerhin. Davon könnten sich sich deutsche Politiker ein Scheibe abschneiden.

Von Wien lernen

Österreich macht Nägel mit Köpfen und entlastet Bürger und Betriebe um Milliarden. In Deutschland hingegen quält sich die große Koalition damit, endlich den Solidaritätszuschlag und die Unternehmensteuern zu senken. In der Forschungsförderung will Berlin immerhin Wien nacheifern.

Geboten wäre das aber auch bei den Abgaben, vor allem bei den Belastungen des Faktors Arbeit, die in Deutschland sogar noch höher sind als in Österreich. Nur so können die Privathaushalte und der Mittelstand für die Konjunkturabkühlung gewappnet werden, nur so lassen sich Investitionen und Konsum aufrechterhalten.

Österreich strebt in drei Jahren Steuernachlässe von 1,5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung an. Auf Deutschland umgerechnet, wären das 50 Milliarden Euro, das beste Konjunkturpaket, das sich denken ließe!

Während Deutschland an seinen verknöcherten ideologischen Vorstellungen klebt [AfD = Todsünde], zieht Kurz das Bestmögliche aus der Verbindung mit der FPÖ.

Schön dass man in Österreich die altgewohnte Tradition des Nacheifern des großen Nachbarns in so in so deutlicher Art und Weise ausbricht und einen eigenen Weg einschlägt. Und schön wäre es wenn, das große Deutschland nicht nur dem Solidaritätsbeitrag ein für alle mal ein Ende bereitet. Auch die Steuerrate ist um gut 5% quer durch alle Tarife zu hoch. Die Verschwendungswut der Bundesregierung für dümmliche Sozialleistungen stinken gen Himmel und sind trotz wirtschaftlicher Höchstleistung kaum finanzierbar. Nicht daran zu denken, wenn wir in eine Rezession fallen würden. Daher Reduzierung der Einkommens- wie auch Unternehmens-Steuer um mindestens 5%. Auch die Grundsteuer sollte in diesem Zusammenhang nicht neu fixiert sondern komplett und ersatzlos gestrichen werden. Dann wir Bauen und Wohnen spürbar entlastet und hilft allen gesellschaftlichen Schichten. Aber auch dafür fehlt jede Art von Mut. Armes Deutschland. Aber so ist es wenn nur die 3. Garnitur auf Regierungsbänken sitzt.

Seit gefühlt einem halben Jahrhundert wird pünktlich vor Wahlen stets die Kalte Progression aufs Korn genommen, schlagen sich die Politiker aller Länder und Parteien sündenbewußt und reuig auf die Brust, dieses ewige Problem nun „endgültig“ aus der Welt schaffen zu wollen – nur, um es nach der Wahl sang und klanglos wieder an die unterste Stelle des Stapels zu lösender Probleme zu schieben. Sollte die österr. Regierung nun tatsächlich die Kalte Progression begraben, wären ihr weitere Animositäten aus dem EU-Ausland sicher, denn die Völker Europas (die alle unter der Kalten Progression leiden) würden ihren Regierungen zurufen „schaut her, Österreich KANN ES!“ – Und sie werden sich fragen, ob es tatsächlich erst einer „rechten Regierung“ bedarf, das Problem aus der Welt zu schaffen?

Es wird nicht unwichtig sein für die Zukunft der EU, welches Land als erstes die Kalte Progression nachhaltig beerdigt.

Die Alpenrepublik, Land erfolgreicher Klein- u. Mittelunternehmer sowie des Fremdenverkehrs, geriert sich zum Vorbild f. D. Dem es nachzueifern gilt. Die schwarz-blaue österr. Regierung präsentiert eine mutige Steuersenkung angesichts erfolgreicher Wirtschaft. Erhöhte Umsätze und Gewinne werden die Finanzen im Lot halten. Mit Bundeskanzler Kurz hat ein junger, hochtalentierter Politiker das Sagen, dern nicht zurückschreckt vor notwendigen Strukturveränderungen. Wie sein Riesenkehraus in der ÖVP belegt. Die arbeitgeberfreundliche FPÖ stützt den Kurz-Kurs, weil dessen Erfolg auch auf sie abstrahlt. Sie hat deshalb keinen Grund, durch überzogene rechte Parolen für Aufmerksamkeit zu sorgen. Anders in D. Dort ist politische Langeweile mit der vor dem Aus stehenden Merkel Küchenmeisterin. Dynamik Fehlanzeige. Das Parlament fällt stupiderweise nur dadurch auf, lfd. die Vizepräsidenten-Kandidaten der AfD abzulehnen, auch wenn sie geeignet sind. Die AfD wird dennoch wieder absahnen, ok!

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